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Hilfseinsätze

 „Es ist unser humanitärer Beitrag. Denn so können wir direkt vor Ort Menschen die Hilfe geben, die sie sonst nicht bekommen hätten"

Regelmäßig versuchen wir direkte medizinische und humanitäre Hilfe zu leisten. Dafür reisen Mitglieder und Helfer unseres Vereins auf eigene Kosten nach Haiti. Die gesamte Arbeit in Haiti ist natürlich für die bedürftigen Menschen kostenlos. Weiterhin leisten auch unsere haitianischen Mitglieder Soforthilfe! Im Oktober des vergangenen Jahres wütete Hurrikan Matthew besonders im Süden Haitis. Wir halfen direkt im zerstörten Dorf Guinodee, 25 km südlich der ebenfalls zerstörten Hafenstadt Jeremie.

Unsere letzten Einsätze:

2017:

Ende Januar reisen sieben Mitglieder unseres Vereins nach Haiti um medizinische und humanitäre Soforthilfe zu leisten. Eine Zusammenfassung des gesamten Einsatzen ist HIER nachzulesen.

Unsere haitianischen Vereinsmitglieder Frantz Saurel-Beauvais, Jean Joubert sowie Stephanie Marc machen sich im Januar 2017 erneut auf den Weg nach Guinodee. Die Zerstörungen, die Hurrikan „Matthew" im Oktober 16 in der kleinen Kommune angerichtet hatte, waren und sind noch immer kaum in Worte zu fassen. Die Schule ist teilzerstört und steht noch immer nicht zur Verfügung. Die meisten Häuser, Hütten und Viehställe sind völlig zerstört und die Menschen sind den bevorstehenden Regenfällen der Regenzeit völlig schutzlos ausgeliefert. Die gesamte Ernte ist unbrauchbar geworden und die einzige Zufahrtstraße ist bislang auch nur provisorisch wieder hergerichtet worden. Von den inzwischen eingegangenen Spendengeldern für diesen Hilfseinsatz konnten Baumaterialien, Werkzeuge, Lebensmittel, Hygieneartikel und Sanitätsmaterial gekauft sowie ein Transportmittel gemietet. Frantz Saurel-Beauvais und Jean Getraud werden den Bewohnern von Guinodee nicht nur beim Abdichten ihrer Hütten helfen, sondern auch das einzige weibliche Teammitglied - die Krankenschwester Stephanie Marc - bei der Untersuchung und Versorgung der erkrankten oder verletzten Gemeindemitglieder unterstützen.

2016:

Vier Mitglieder unseres vereinseigenen medizinischen Teams haben vom 27.01.- 11.02.16 in Haitis Hauptstadt Port-au-Prince eine medizinische Hilfsmission durchgeführt. Dazu gehören Dr. med. Barbara Michelmann (Anästhesie und Chirurgie/Intensivmedizin/Notarzt), Arzt Niels Schmidt (Internist/Intensivmedizin), Michelle Moeller (examinierte Krankenschwester/Intensivmedizin) und unser Vorsitzender Bernhard Mandla (Lehr-Rettungsassistent/TFR (TCCC)/Berufsfeuerwehrmann). Dieses Medizinteam leistete in erster Linie im Bereich der Intensiv- und Notfallmedizin (Notaufnahme/Intensivstation/Rettungsdienst) Hilfe für die haitianische Bevölkerung.

Artikel aus der Zeitung DeWeZet zum Einsatz unserer haitianischen Mitglieder vom 17.10.16: "Die drei humanitären Helfer Frantz Saurel-Beauvais, Josue Pamphile und Jean Getraud sowie die zwei krisenerprobten Krankenschwestern Dachenard Joseph und Stephanie Marc sind in Haiti aktive Mitglieder der in Hameln gegründeten Hilfsorganisation sowie seiner haitianischen Schwesternorganisation „Fondation Manmie Doune". Inzwischen benötigen rund 1,4 Millionen Menschen in dem Karibikstaat dringend medizinische und humanitäre Hilfe, denn Ernte und Nahrungsmittelvorräte seien vernichtet und mehr als 300 Schulen beschädigt, teilte UN-Generalsekretär Ban Ki Moon mit. „Einige Städte und Dörfer sind fast von der Landkarte getilgt worden." Je mehr betroffene Gebiete erreicht würden, umso deutlicher zeige sich die Hilfsbedürftigkeit in Haiti, sagte Ban. Das Hilfsteam hat am Freitagnachmittag Guinodee erreicht, eine kleine Kommune im Distrikt Grand Anse, etwa 25 Kilometer südlich der zerstörten Hafenstadt Jeremie. Allerdings sei es selbst mit einem Geländewagen nicht möglich, den Ort direkt anzufahren. Erst ein Anruf beim Verbindungsmann in Guinodee brachte den Durchbruch: Einwohner halfen dem Team beim Ausladen und dem Transport der schweren Lebensmittelsäcke (Care-Pakete) sowie der medizinischen Ausrüstung. Danach seien die Helfer über eine Stunde lang marschiert – durch eine vom Sturm verwüstete Landschaft zu der fast völlig zerstörten Ortschaft, in der die Menschen seit Ende des Hurrikans verzweifelt auf Hilfe gewartet hätten. In einer ehemaligen Schule wurden die Lebensmittel verteilt und gleichzeitig mit der Verletztenversorgung begonnen. Die Zerstörungen, die Hurrikan „Matthew" in der kleinen Kommune angerichtet hat, seien kaum in Worte zu fassen: „Die Schule ist teilzerstört und steht auf unbestimmte Zeit nicht mehr zur Verfügung. Die meisten Häuser, Hütten und Viehställe sind völlig zerstört und die Menschen sind den anhaltenden Regenfällen jetzt völlig schutzlos ausgeliefert", teilt die Hilfsorganisation mit." Es wurde vor allem medizinische Soforthilfe geleistet und beim Wiederaufbau geholfen! Die Gemeinde wurde bis heute weder von anderen ausländischen Organisationen noch vom Staat Haiti unterstützt.

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